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Kategorie: Soziales

Wieder mehr Sanktionen in NRW

Wer beim Jobcenter einen Termin verpasst, bekommt weniger Geld. Von den knapp 223.000 Sanktionen, die gegen Hartz IV-Bezieher in NRW 2017 verhängt wurden, sind 78 Prozent auf Meldeversäumnisse zurückzuführen. Das ist völlig unverhältnismäßig, kritisiert die Freie Wohlfahrtspflege NRW in ihrem aktuellen Arbeitslosenreport

Fast die Hälfte würde auch Langzeitarbeitslose einstellen

Was verbessert die Einstellungschancen Langzeitarbeitsloser? Hinweise liefert eine aktuelle Kurzstudie vom IAB. Demnach erhöhen vor allem persönliche Empfehlungen aus dem privaten oder Arbeitsumfeld die Wahrscheinlichkeit, eingestellt zu werden. Außerdem sind Zuverlässigkeit und Arbeitsmotivation der Bewerber – noch vor den fachlichen Qualifikationen – sowie Fachkräfteengpässe ausschlaggebend. 

IW-Studie: Beschäftigungsaufbau ohne Einwanderung nicht möglich

In den letzten Jahren hat in Deutschland ein Beschäftigungsaufbau stattgefunden, der ohne Einwanderung in dieser Form kaum zu realisieren gewesen wäre. Um Wachstum und Wohlstand zu sichern, ist die deutsche Wirtschaft jedoch zunehmend auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Davon geht das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) in seinem kürzlich veröffentlichten Kurzbericht aus.

Zwischen Juni 2012 und Juni 2017 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt um 2,88 Millionen auf 32,16 Millionen, dem bisher höchsten Wert in der Bundesrepublik, gestiegen. Dabei hat die Beschäftigung von Inländerinnen und Inländern um 1,61 Millionen und die von Ausländerinnen und Ausländern um 1,28 Millionen zugenommen.

1,9 Mio bezahlbare Wohnungen fehlen: Studie vergleicht Einkommen und Mieten in 77 deutschen Großstädten

Gemessen an den finanziellen Möglichkeiten der lokalen Bevölkerung besteht ein besonders großer Mangel an bezahlbarem Wohnraum einerseits in einwohnerstarken Städten mit vielen Niedrigverdienern (etwa Berlin, Leipzig, Dresden), andererseits in Großstädten mit hohem Mietniveau (z.B. München, Stuttgart, Düsseldorf). Konkret fehlen in Berlin mit rund 310.000 bundesweit die meisten bezahlbaren Wohnungen. Es folgen Hamburg mit einer Lücke von 150.000, Köln mit 86.000 und München mit 78.000 Wohnungen. Doch selbst in Großstädten mit relativ kleinen „Versorgungslücken“ wie Moers, Wolfsburg, Koblenz oder Ulm überschreitet der Bedarf an günstigen Wohnungen das Angebot jeweils um mehrere tausend. Schaut man auf die Bundesländer, ist das Defizit im bevölkerungsstärksten Land Nordrhein-Westfalen mit knapp 550.000 Wohnungen am größten, gefolgt von Berlin, Bayern (rund 192.000), Baden-Württemberg (rund 156.000), Niedersachsen (110.000) und Sachsen (105.000).

„Freie“ Ehepartnerwahl für Deutsche -Inlandsdiskriminierung

Wer sich im Urlaub oder anderswo in einen Nicht-EU-Bürger verliebt und heiraten möchte, kann dies nur noch mit erheblichen finanziellen Aufwand erreichen. Damit ist die freie Partnerwahl für Deutsche nur noch für gut gestellte finanzierbar. Auch hier gibt es eine Zweiklassengesellschaft. Es klingt zwar nicht schwer, das Deutschniveau A1 zu erreichen, aber es gibt viele und erhebliche Probleme und Kosten.

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