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Soziales

Rentenanpassung zum 01.07.2018

Rentenerhöhung zum 01.07.2018

(af) – Nach den nun vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund steht die Rentenanpassung zum 01.07.2018 fest: In Westdeutschland steigt die Rente um 3,22%, in den neuen Ländern um 3,37%. Der aktuelle Rentenwert (Ost) steige damit auf 95,8% (bisher: 95,7%) des aktuellen Rentenwerts West, teilte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 20.03.2018 mit.Nach den nun vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund steht die Rentenanpassung zum 01.07.2018 fest: In Westdeutschland steigt die Rente um 3,22%, in den neuen Ländern um 3,37%. Der aktuelle Rentenwert (Ost) steige damit auf 95,8% (bisher: 95,7%) des aktuellen Rentenwerts West, teilte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 20.03.2018 mit.

Renten steigen ab 1. Juli 2018

In Westdeutschland steigen die Renten zum 1.7.2018 um 3,22 Prozent, in den neuen Bundesländern um 3,37 Prozent. Die Anpassung im Osten liegt damit leicht über dem gesetzlich festgesetzten Anpassungsschnitt. Der aktuelle Rentenwert Ost steigt damit auf 95,8 Prozent des aktuellen Rentenwerts West (bisher: 95,7 Prozent).

Erstmalige Anwendung des Rentenüberleitungsabschlussgesetzes

Grundlage für die Rentenanpassung ist die allgemeine Lohnentwicklung. Dieses Jahr wird dabei erstmalig berücksichtigt, dass bei der Anpassung für die neuen Bundesländer die Regelungen des Rentenüberleitungsabschlussgesetzes greifen, durch welches ein bundeseinheitlicher Rentenwert spätestens bis zum 01.07.2024 erreicht werden soll. Sofern die Lohnentwicklung in den neuen Ländern positiver ausfällt, könnte dies aber auch schon früher der Fall sein, denn kommt es unter Berücksichtigung der Lohnentwicklung in den neuen Ländern in der Anpassungsformel zu einem günstigeren Ergebnis, wird dieses angewendet. Dies war auch in diesem Jahr der Fall, in dem der aktuelle Rentenwert Ost um einen Cent höher ausfällt (30,69 Euro anstatt 30,68 Euro).

Steigende Löhne und eine hohe Zahl an Beschäftigungen sorgen für eine gute finanzielle Lage der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Lohnsteigerung beträgt 2,93 Prozent in den alten und 3,06 Prozent in den neuen Ländern. Weiter wird bei der Anpassung die Entwicklung des zahlenmäßigen Verhältnisses von Rentenbeziehenden zu den Beitragszahlenden berücksichtigt. Sie wirkt sich dieses Jahr mit einer Steigerung um 0,29 Prozent positiv aus.

Rentenwerte im Vergleich

Auf Grundlage der ermittelten Werte ergibt sich eine Erhöhung des aktuellen Rentenwerts West von 31,03 Euro auf 32,03 Euro und  Ost von 29,69 Euro auf 30,69 Euro. Dies entspricht einer Anpassung von 3,22 Prozent im Westen und einer von 3,37 Prozent im Osten.

Die Rentenwertbestimmungsverordnung 2018 tritt voraussichtlich am 1.7.2018 in Kraft.

Hinweise: 

  • Quelle: Pressemitteilung des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 20.03.2018

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